Webangebot der Pfarreiengemeinschaft Guldenbachtal - Langenlonsheim


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Willkommen in der Pfarreiengemeinschaft Guldenbachtal - Langenlonsheim

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Die Pfarreiengemeinschaft besteht aus den Pfarreien Bretzenheim Maria Geburt, Guldental St. Jakobus u. St. Martin, Langenlonsheim St. Johannes der Täufer, Rümmelsheim St. Laurentius und Windesheim St. Marien.

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Liebe Mitchristen,

 

 

geht es Ihnen nicht auch manchmal wie vielen anderen: Atemlos und staunend hört und sieht man, was in der Welt so alles geschieht. Staatenlenker taktieren zu ihrem eigenen Vorteil, Menschen mit anderen Vorstellungen werden unterdrückt oder lächerlich gemacht, der Zweck heiligt alle Mittel. Da möchte man vielleicht, dass da mal jemand dazwischen geht, mit Kraft und großer Energie.

 

So ähnlich ging es wohl auch dem Propheten Elija. Hochmotiviert setzte er sich für seinen Gott ein, mit vollem Einsatz. Dann kam bedrohlicher Gegendruck und Elija legt sich ohne Kraft, müde und resigniert unter den Dornbusch.

 

Müde und kraftlos sind auch viele Menschen am Anfang des Sommers. Sie sehnen sich nach Ruhe, Entlastung, Urlaub und Kräftesammeln.

 

Elija erhält Entlastung und Hilfe. Gott baut ihn wieder auf, gibt ihm neue Kraft. Die Bibel erzählt im 1. Buch der Könige wie Gott Elija begegnet. Gott ist nicht im felsenzerreißenden Sturm, im furchtbaren Erdbeben oder Feuer. Ein leises, sanftes Säuseln lässt ihn spüren, Gott ist da.

 

Menschen, die wieder Kraft sammeln und zu sich kommen wollen, tut Stille und Ruhe sicherlich auch gut. Nutzen wir doch mal unsere freie Zeit für ruhige Momente, auf dem Berg im Urlaub, in den Weinbergen, Wäldern und Hügeln in unserem schönen Naheland. In der Stille können wir dem lebendigen Gott begegnen, weil wir uns ihm dann zuwenden können und nicht abgelenkt sind. Es fällt heute vielen schwer, still zu werden, dazu braucht es auch ein Einüben, um Gott und sein Wort besser zu verstehen, seine leise Stimme zu hören.

 

Doch, könnten sie sagen, wenn ich in die Welt schaue, da kann dieses Säuseln wohl nichts zum Guten verändern. Anthony de Mello schreibt in einem seiner Bücher: „Auf der Straße traf ich ein kleines, hungriges Kind, zitternd und ohne Hoffnung. Ich wurde zornig und sagte zu Gott: Wie kannst du so etwas zulassen. Warum tust du nichts dagegen? In der Nacht hatte ich einen Traum: Gott sprach in ihm zu mir. Er sagte: Ich habe wohl etwas dagegen getan, ich habe dich geschaffen.“

 

Und mir, was willst du mir sagen, mein Herr und mein Gott?

 

Ihr  Gerhard Horteux, Gemeindereferent